AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Kallistik Aesthetik UG (haftungsbeschränkt) (Praxis)

§ 1 Anwendungsbereich

Diese AGB regeln alle ärztlichen sowie ästhetisch-medizinischen Leistungen, Beratungen und Behandlungen, die in der Kallistik Aesthetik UG (haftungsbeschränkt) erbracht werden.
Abweichende oder ergänzende Bedingungen von Patientinnen und Patienten werden nur dann Bestandteil des Vertrags, wenn die Praxis ihnen zuvor ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Leistungsangebot und Abrechnung

(1) Die Praxis erbringt medizinische und ästhetische Behandlungen nach den anerkannten Regeln der ärztlichen Kunst und unter Einsatz zeitgemäßer, wissenschaftlich fundierter Verfahren.

(2) Preisangaben auf der Website oder in Informationsunterlagen dienen lediglich als Orientierung und sind nicht als verbindliches Angebot zu verstehen. Die Abrechnung erfolgt nach den jeweils gültigen Vorgaben der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Ein verbindlicher Behandlungsvertrag wird in der Regel erst in der Praxis geschlossen.

§ 3 Terminvergabe, Bestellpraxis und Ausfallhonorar

(1) Termine können telefonisch, persönlich in der Praxis, über die Website kallistik-aesthitic.de oder über den Shore vereinbart werden. Mit der Terminbuchung kommt ein verbindliches Behandlungsverhältnis zustande.

(2) Unabhängig davon, über welchen Weg die Buchung erfolgt, gelten diese AGB mit der Terminvereinbarung als angenommen.

(3) Die Praxis arbeitet nach dem Bestellsystem. Jeder Termin wird exklusiv für die jeweilige Person reserviert; ärztliche, personelle und räumliche Ressourcen stehen in dieser Zeit ausschließlich für die geplante Behandlung zur Verfügung.

(4) Falls ein Termin nicht wahrgenommen werden kann, wird um Absage spätestens 24 Stunden vor Terminbeginn gebeten (telefonisch, per E-Mail oder über das Online-Buchungssystem).

(5) Erfolgt die Absage später als 24 Stunden vor dem Termin oder wird der Termin ohne Absage nicht wahrgenommen, stellt die Praxis gemäß § 615 BGB ein Ausfallhonorar in Höhe von  50% des gebuchten Dienstleistungspreises, jedoch mindestens 100,00 € (hundert Euro) in Rechnung, da der Termin kurzfristig in der Regel nicht neu vergeben werden kann. Dies gilt unabhängig vom Grund der Absage, sofern die Praxis den Ausfall nicht zu vertreten hat.

(6) Mit der Terminbuchung bestätigen Patientinnen und Patienten, diese Ausfallregelung zur Kenntnis genommen zu haben und damit einverstanden zu sein.

§ 4 Vergütung und Zahlungsweise

Die Vergütung ist unmittelbar nach Abschluss der Behandlung fällig. Die Bezahlung ist bar oder per Kartenzahlung möglich.
Eine Abrechnung über gesetzliche Krankenkassen findet nicht statt.

§ 5 Ärztliche Aufklärung und Einwilligung

Vor jeder Behandlung erfolgt eine ärztliche Aufklärung, insbesondere über Zweck/Indikation, Ablauf, mögliche Risiken und Nebenwirkungen, Behandlungsalternativen sowie Nachsorge.
Eine Behandlung wird erst durchgeführt, wenn nach erfolgter Aufklärung eine schriftliche Einwilligung vorliegt.

§ 6 Datenschutz und Schweigepflicht

Personenbezogene, medizinische und abrechnungsrelevante Daten werden vertraulich behandelt und nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verarbeitet und gespeichert.
Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, wenn eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder eine ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person vorliegt.

§ 7 Haftung und Behandlungserfolg

(1) Die Praxis führt Behandlungen sorgfältig und nach aktuellem medizinischem Kenntnisstand durch. Behandlungsergebnisse können jedoch individuell unterschiedlich ausfallen.

(2) Eine Zusicherung oder Garantie eines bestimmten ästhetischen Ergebnisses wird nicht übernommen.

(3) Die Haftung der Praxis sowie ihrer Erfüllungsgehilfen besteht bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Praxis ausschließlich bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und dann begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.

§ 8 Minderjährige

Ästhetische Behandlungen an Minderjährigen werden grundsätzlich nicht angeboten. Ausnahmen sind nur bei medizinischer Notwendigkeit möglich und setzen die schriftliche Zustimmung der Sorgeberechtigten voraus.

§ 9 Änderungen und Absagen durch die Praxis

Die Praxis kann Termine aus medizinischen, organisatorischen oder personellen Gründen verlegen oder absagen. Patientinnen und Patienten werden in diesem Fall schnellstmöglich informiert. Bereits geleistete Zahlungen werden selbstverständlich zurückerstattet.

§ 10 Rechtswahl und Gerichtsstand

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist – soweit rechtlich zulässig – Hamburg (Sitz der Praxis).
Das Arzt-Patient-Verhältnis ist privatrechtlich ausgestaltet.

§ 11 Zustimmung zu den AGB

 

Mit der Terminbuchung oder der Inanspruchnahme einer Behandlung bestätigen Patientinnen und Patienten, diese AGB gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben.